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Mobile Pflege Borken

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Borken, 4. Oktober 2016  

"Weniger ist manchmal mehr"

Drei weitere Pflegefachkräfte in "Palliative Care" weitergebildet 

Im November 2015 wurden Claudia Sanders von der Mobilen Pflege Borken, Christine Brinkmann (Rufbereitschaft), und Lisa Döbbeld von der Mobilen Pflege Gescher und der Pflegewerkstatt mit den Worten von Cicely Saunders "Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben" als 33. Kurs zur Weiterbildung "Palliative Care - menschenwürdig leben, pflegen und Abschied nehmen" des Caritas-Bildungswerkes Ahaus begrüßt.

In der ambulanten Pflege gewinnt die palliative Versorgung immer mehr an Bedeutung. Viele Menschen haben den Wunsch, zuhause zu sterben. Um dies möglichst vielen Menschen zu ermöglichen, lässt der Caritasverband Borken bereits seit Jahren Mitarbeitende in "Palliative Care" ausbilden.

Dabei erlangten die drei Pflegefachkräfte der Caritas Pflege & Gesundheit im Verlauf der Weiterbildung Wissen und neue Kompetenzen für die Versorgung sterbender Menschen und deren Angehörige. In den 160 Stunden wurden viele Themen rund um das Sterben bearbeitet.

Wenn ein Mensch aufgrund einer schweren Erkrankung am Ende seines Lebens angekommen ist, steht nicht mehr Heilung, sondern vielmehr Linderung der Beschwerden und so das Erhalten von Lebensqualität im Vordergrund.

Während viele Maßnahmen wie Essen und Trinken, regelmäßiges Positionieren oder die Durchführung von Prophylaxen an Bedeutung verlieren, können Mundpflege oder die basale Stimulation zum Wohlbefinden beitragen. Die Versorgung wird ausschließlich anhand der Wünsche und Bedürfnisse des Patienten durchgeführt, um ihm die letzte Lebensphase möglichst angenehm zu gestalten. "Deutlich wurde uns allen: Gerade am Lebensende ist weniger manchmal mehr", so eine Absolventin der Weiterbildung.